Evlor Edwen

Evlor’Edwen

Es gibt die Sage, dass als sich die Elfen des Nordens nach dem Fall Illuriends in die Zuflucht der Wälder zurückzogen, sie sich dort Frauen unter den Nympfen nahmen. In der Tat tragen viele der Waldelfen erschreckend ähnliche Merkmale des lichten Volkes der Fey, sowohl körperlich als auch vom Temprament. Die Elfen der Wälder sind wilder, doch irgendwie lieblicher anzusehen, als Ihre Vettern, den Hochelfen aus Anguliad und Avenon. Diese Elfen, die sich selbst Tindori nennen, weben Ihre Kleidung aus den Blättern und Fasern des Waldes. Sie sind Freunde des Tanzes und Gesangs, von feinem Wein und Lachen und allen schönen Dingen.

Gebiete und Population

Tief im Herzen des Waldes liegt Evlor’Edwen, die wohl magischste und mystischste Stadt der nördlichen Weiten. Wenig ist außerhalb des Tindor über diese Stadt als gesichert bekannt. Nur eine Handvoll Vertreter anderer Völker hatte jemals das Glück einen Blick auf diese Stadt zu werfen, dennoch vermutet man, dass sie in den Kronen der Emberdreth, beseelten Bäumen, erbaut worden sei, welche im Herzen des Waldes wachsen sollen.
Die Stadt, so sagt man sich, bestehe aus Myriaden von Terassen, welche mit fließenden Laufstegen und Treppen miteinander verbunden seien. Seltsamerweise soll die Stadt als ein ganzes erscheinen, ein nahtloses ganzes.
Seine Oberfläche ist weiss, und scheint von einem inneren Licht erfüllt, welches leichtes Glühen von sich gibt. So mysteriös diese Stadt, umso mysteriöser sind jedoch seine Einwohner. Selten reisen sie außerhalb Ihres Waldes und da es keine Besucher gibt, weiss niemand, wieviele Elfen tatsächlich in Evlor’Edwen leben.

Sprachen

Die Heimatsprache der Waldefen ist Tindorin. Durch den Handel mit den Menschen Caldoranths sind sie auch mit dem Endilaran vertraut. Durch Ihren steten Kampf gegen die Orcs der Athrowanen sind sie ebenso mit Olcarsh und Titan vertraut. Doch gilt die Regel, dass so gut Sie auch diese Sprachen verstehen, würde nie ein Tindori diese verfluchten Sprachen benutzen, aus Angst die Zungen des Feindes könnten Unheil heraufbeschwören.

Gesetz und Politik

Die Tindorische Kultur besteht aus einem strikten Kastensystem, aus denen sich herleitet, welchen Aufgaben jemand nachzugehen hat und beschränkt die Möglichkeiten zu heiraten auf die Mitglieder derselben Kaste. Die Tindori regieren sich selbst durch eine oligarchische Meritokratie. Ein Repräsentant einer jeden Kaste wird auserwählt im Regierungsrat Evlor’Edwens seine Kaste zu vertreten und politische Entscheidungen zu treffen. Jedes Ratsmitglied erwählt 3 Protegés (aus seiner eigenen Kaste), welche Ihn bei Abstimmungen vertreten und Ihm als Berater zur Seite stehen. Wenn ein Ratsmitglied sich dem Ende seines oder ihres Lebens nähert, ernennt er einen seiner Protegés als Nachfolger. Die nicht ernannten werden ehrenvoll aus Ihrem Dienst entlassen und kehren zu den normalen Tätigkeiten ihrer alten Kaste zurück.
Sie sind allgemein bis an Ihr Lebensende als die “Weisen” der Kaste bekannt.

Der Rat des Waldes, oder Nyn’Avul ist an sich eine eigene Kaste, welche jedoch als regierende Kaste jede andere Kaste vertritt. Darum ist ein Waldelf, welcher als Mitglied der Nyn’Avul ernannt wird, nicht länger Teil seiner alten Kaste.

Militär

Obwohl die Tindori von Natur aus ein friedliebendes Volk sind, haben sie mit der Zeit gelernt, dass es viele andere gibt, welche ihren geliebten Wald ausbeuten wollen. Deshalb sind sie, wie die Fey denen Sie so sehr ähneln, erbitterte Verteidiger des Waldes.
Im Laufe der Jahrtausende entwickelten sich so zwei spezielle Kasten, welche sich dem Schutze des Waldes verschrieben haben.

Die Nyn’Eloid (“Wächter des Waldes”) ist die Kriegerkaste und strikt für Männer reserviert.
Die Nyn’Eloid sind höchst adept im Kampf, vorallem durch Tarnung und Hinterhälte und Ihre Fähigkeit das Wissen über den Wald im Kampfe zu Ihrem Vorteil einzusetzen. Diese Krieger tendieren sich auf eine Kampfart, Fern- oder Nahkampf zu spezialisieren. Fernkämpfer bevorzugen den Komposit-Langbogen, während Nahkämpfer sich auf den beidhändigen Kampf mit 2 Tindorklingen spezialisieren.

Die Nyn’Driel (“Töchter des Waldes”) sind die Kaste der Zauberweber und strikt den Frauen vorbehalten.
Die Nyn’Driel beziehen Ihre magischen Kräfte eher aus der Intuition als aus einem Studium des Arkanen. Obwohl sie nicht so gut im Nahkampf ausgebildet werden, beherrschen Sie den Umgang mit dem Speer.

Die Kombination aus heimlichen Zaubern und guerilla artigem Kampftaktiken haben diese beiden Kasten zu einer effektiven Verteidigung gegen die regelmäßen Orkangriffe aus den Athrowanen zusammenwachsen lassen.

Doch jetzt, wo Jarl Gorlosh es schaffte die Orkclans unter sienem Banner zu einen, sieht es aus, als wenn Krieg heraufzieht.

Religion

Seit der Zeit Iluriends hatten die Waldelfen wenig Berührung mit Belangen der Menschen. Bis vor kurzem…
Das ist der Grund warum die Tindori sich nicht dem Magisterium zugehörig fühlen, noch sie das Konzil von Iterad interessiert.
Nichtsdestotrotz fürchten Sie Andunai und praktizieren eine Religion, welche viel älter ist, aus der Zeit vor dem Fall Iluriends. Aus diesem Grunde und weil es weder die Prediger des Magisteriums noch der Sang der Tilandriad es in den Tindor Wald schafften, gibt es eine druidisch schamanistische Kaste von Sehern, oft auch Orakel genannt.
Sie werden Nyn’Lydas (“Seher des Waldes”) genannt.
Die Nyn’Lydas verbreiten das Wort Andunais und kümmern sich um das Seelische Wohl der Einwohner des Waldes. Sie sind eine gemischte Kaste, von sowohl Frauen als auch Männern.
Ungleich den celestrischen Orden des Magisteriums haben diese keinen Schutzpatron unter den Ilad, obgleich sie sich eher Tunasis hingezogen fühlen und Cerim und Cielevan, Unduliod und Avidon einfach lieben.

Die Oberste des Ordens wird nie beim Namen genannt. Allgemein ist sie “das Orakel”, eine mächtige, alte, weise Seherin, welche schon zur Zeit der Dämonenkriegen Ihr Volk vor dem nahenden Schrecken warnte. Sie spricht selten, doch wenn Sie spricht, sollte man Ihr zuhören…

Wirtschaft

Unter sich selbst haben die Tindori keine Währung, welche man erwähnen könnte. Sie verfahren eher nach einer sozialistischen Einteilung der Güter, welche trotzdem sowohl Bedarf als auch Ansehen und Leistung in Betracht zieht. Jene unter den Tindori, welche sich aufgrund Ihrer Taten in Belangen Ihrer Kaste hervorzeichnen, erhalten mehr vom Allgemeingut ab, als andere. Trotzdem hat der Handel mit den westlichen Baronien Caldoranths es nötig gemacht, dass sie die harte Währung Caldoranths und Mierodrans akzeptieren. Trotzdem nutzen Sie diese nur im Tausch gegen Waren aus diesen Ländern. Einzige Ausnahme bilden Illyrium-Münzen, welche in den elfischen Schmieden weiterverwertet werden.

Im Bezug auf die natürlichen Ressourcen des Waldes stehen die Tindori dem Jagen nicht entgegen. Auch dem Baumfällen nicht, solange es dem Erschaffen von Artefakten dient. Jedoch sehen sie sich wie Hirten des Waldes, welchen Sie Ihr Zuhause nennen. Die Philosophie der Tindori ist die, dass Sie Diener des Waldes sind und Ihnen die Aufgabe obliegt für den Wald zu sorgen und sein empfindliches Ökosystem zu schützen. Darum erlauben sie Außenseitern in den seltensten Fällen das Jagen oder Fällen von Bäumen in Ihrem Gebiet. Dies führte in der Vergangenheit oft zu Streit zwischen den Tindori und anderen Nationen, welche gern den reichen Holzvorrat Ihres Waldes nutzen würden.
Derzeit jedoch haben die Tindori aufgrund von Handelsabkommen wenigen Menschen am südlichen Rand des Waldes gestattet begrenzt Holz zu schlagen.

Hauptexport der Tindori umfasse eine Reihe Produkte welche aus Tindorbaum gemacht werden. (z.B. Tee, Likör, Salben ect.)
Im Gegenzug importieren Sie Eisen und Ilyrium.

Evlor Edwen

Die Legenden der Wächter Aswidat Aswidat