Mierodran ein geschichtlicher Abriss

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Nach der Zerstörung des zwergischen Königreiches Ondroth und dem Tod Ihres Königs Thangolon im Krieg der Verfluchten haben sich die zwergischen Clans versprengt. Die Meisten Clans wagten die Reise nach Nordosten und siedelten in den Ebenen jenseits der Atrowanen. Konflikte über Resourcen brachen zwischen den sich niederlassenden Clans aus und die Zwerge, weniger nun in Anzahl begannen Ihr eigenes Blut zu vergießen.

Igladon Mier’Odran jedoch blieb eine Bastion der Stärke für seine Leute in diesen dunklen Tagen nach dem Fall Ondroths. Er war ein charismatischer Anführer und strikter Verfechter zwergischer Solidarität der es schaffte seinen Leuten Stolz und Mut wiederzugeben.

Über den Lauf von 100 Jahren schaffte er es den größten Teil der verbleibenden zwergischen Clans unter seinem Banner zu einen und so wurde Mier’Odran (zwergisch für “Clan Odran”) der herrschende Clan der Zwerge. Obwohl die nördlichen Lande noch immer Mierodran genannt werden, erheben die Zwerge schon seit dem Ende der Dämonenkriege keinen Anspruch mehr auf das Gros der Lande. Es sind sogar über die Jahrhunderte verschiedenste Zivilisationen in den nordlichen Landen entstanden.

Igladon zog mit seinen Leuten weiter nach Norden um dort eine neute Heimat für die Zwerge zu schaffen. Eine Festung hoch in den felsigen Höhen der Hammodranen. Es dauerte zweihundert Jahre die schweren Befestigungsanlagen der Stadt Igladan (spätere Hauptstadt des neuen zwergischen Reiches) zu erbauen. Als die Mauern der Stadt vollendet waren, schworen Igladon und seine Leute, dass diese Stadt niemals erobert werden würde. In der Tat hat die schwere Festung über mehr als die letzten tausend Jahre mehreren Anstürmen von Feinden und vor allem dem Dämonenkrieg standgehalten, ohne zu fallen. Nach der Fertigstellung der Stadt Igladan begannen die Könige von Mierodran mit dem Bau und der Befestigung weiterer Städte entlang des südlichen Dantalig. Dort kultivierten SIe das Land um sowohl Rohstoffe und Nahrung für die Hauptstadt produzieren zu können, als auch Handel mit den südlichen Landen treiben zu können. Etimar, Ondur und Galdroth waren die ruhmreichestgen und prächtigsten dieser Städte, welche zu dieser Zeit erbaut wurden. Und alle fielen während der Dämonenkriege.

Viele Völker wurden während der Dämonenkriege aus ihren vernichteten Heimaten in den Mittellanden vertrieben und haben im hohen Norden zuflucht gesucht. Flüchtlinge der Nation Endriath fanden in der Stadt Igladan ein neues Zuhause. Ähnlich fanden die verbleibenden elfischen Bürger des Reiches Illuriend eine Zuflucht in den Tiefen des heute als Tindor bekannten Waldes. Dort erbauten Sie die mysteriöse Stadt Evlor’Edwen und haben den Wald seither seltenst verlassen. Nach der Zerstörung ihrer Heimat Delphendod durch die Untoten Horden zogen die Gnome ebenfalls weit in den Norden, in den Andreth und schufen die Stadt Glindell. Nachdem die Dämonenlords besiegt waren, siedelten die Menschen Endrathadors an den südlichen Ausläufern der Hammodranen und gründeten die Stadt Caldoranth. Die Stadt hat seither mehrere Außenposten entlang des Königswegs gegründet. Seit dem Aufstieg Caldoranths haben viele Menschen den Weg nach Norden gesucht, um sich in den Ebenen ein neues Leben zu schaffen. Manche wurden Bauern, manche Versuchen als Jäger, als Waldläufer oder als Holzfäller in den Wäldern der Nordlande Ihr Glück. Jedoch haben viele Pioniere ein kühles Willkommen der Waldelfen erhalten, welche über die nördlichen Wälder wachen.

Vor fast fünfzig Jahren haben Igladan und der Stadtstaat Caldoranth eine Allianz mit den Vereinigten Königreichen Dwinovars im Süden geschlossen. Über den Lauf der letzten dreißig Jahren befanden sich die drei Nationen im Krieg mit den Nationen Rann und Karathor aus dem Südwesten, welche noch immer unter der Kontrolle der Dämonenlords sind. Vor kurzem hat Karn den Thron Karathor in dessen Hauptstadt Escalatharn erklommen und sendet seine Drachenreiter aus um Schrecken über die östlichen Lande zu bringen. Derweil rührt sich das Gerücht, dass die Orks der Atrowanen unter einem Kriegsherren geeint wurden.

Das Schicksal des Nordens hängt in der Waage und die Omen besagen dass düstere Zeiten bevorstehen.

Mierodran ein geschichtlicher Abriss

Die Legenden der Wächter Aswidat Aswidat