Daria Taldane

Sastras Verlobte

Description:

Daria Taldane ist eine junge Frau aus Caldoranth.
Sie ist als Schreiberin bei einem Kaufmann angestellt und kann hervorragend rechnen und hat einen Sinn für Geschäfte.

Darias Eltern starben als sie sehr jung war und so kam sie zu ihrem einzigen Verwandten, ihrem Onkel Dareios Taldane.

Dareios brachte seiner Nichte lesen und schreiben bei und beschäftigte sie als Gehilfin in seinem Kontor. Dareios handelt offiziell mit Metallen, Schmuck, aber auch mit Waffen. Inoffiziell ist er ein erfolgreicher Hehler und vermietet auch Schuppen und Lagerhäuser für dunkle Aktivitäten. Seine Nichte Daria hat er immer aus seinen Geschäften herausgehalten.

Eines Tages stellte ein befreundeter Magier von Dareios fest, das Daria durchaus das Potential habe eine Magierin zu werden. Dareios schickte die vierzehnjährige Daria nicht an die Akademie sondern ließ sie von diesem Freund ausbilden. Als Daria 22 Jahre alt war, war ihre Ausbildung beendet.

Daria lernte schnell und ihr Meister hatte sie spezialisiert: Daria entdeckte ein neues Leben. Und aus Daria Taldane wurde Ischade, die Zauberdiebin. Ischade entwickelte einen Ruf in der Unterwelt Caldoranths: Du willst etwas magisch gesichertes stehlen, du willst ein Artefakt stehlen, du willst ein Zauberbuch stehlen, du willst etwas von einem Ort stehlen der magisch gesichert ist, du willst einem Magier einen Spruch stehlen, den er vorbereitet hat oder du willst einen Spruch von einem Artefakt stehlen bzw. die Verzauberung von dem Artefakt stehlen. Dann musst du Ischade, die Zauberdiebin kontaktieren…

Tagsüber ist sie die hübsche, schüchterne Daria, Gehilfin im Kontor ihres Onkels, doch in der Nacht ist sie Ischade, die Zauberdiebin und blüht auf…

Sastra lernte Daria kennen als er den Kontor ihres Onkels aufsuchte um ein bestimmtes Geschäft vorzuschlagen. Als er in den Kontor kam war da der alte Dareios welcher von 2 Männern festgehalten wurde und seine hübsche Nichte welche von 4 Männern festgehalten wurde, welche sich offensichtlich gerade über sie hermachen wollten…

Alle Männer trugen Masken in der Form eines Falken. Die Falkenmasken sind eine der berüchtigsten Banden Caldoranths, jedes Mitglied trägt eine Falkenmaske, so dass man sie nicht erkennen kann. Zu ihren Geschäften gehören Erpressung, Raubmord, Einbruch, Diebstähle und Rauschkrauthandel.

Die Falkenmasken sind brutal und haben bereits zwei andere Banden komplett ausgelöscht um deren Revier zu übernehmen. Respekt ist ihnen fremd und eigentlich hatte sich Sastra geschworen von denen die Finger zu lassen und keinen Ärger mit ihnen zu suchen. Doch was sind Schwüre wenn man sie nicht brechen kann?

Die Kerle erklärten ihm dreist dass er den Laden verlassen sollte, wenn ihm sein Leben lieb wäre. Das reichte Sastra, die Bastarde wollten die Kleine vergewaltigen, sie bedrohten ihn mit dem Leben und sie hatten keinen Respekt. Sastra setzte eine verschüchterte Miene auf, buckelte, drehte sich um, ging zur Ladentür und begann mit seinem Angriff in dem Moment als sie ihn auslachten.

5 tote Falkenmasken später, sah er Nummer Sechs kalt an. Ihr habt keinen Respekt vor den Magiern von Caldoranth und ihr habt einen Mord-Magier mit dem Tod bedroht, sag deinem Anführer Jubal das ich ihn sprechen will, damit das ganze aus der Welt geschafft wird. Dann nahm Sastra ihm langsam die Maske ab, nachdem er den alten Mann und das Mädchen in den Hinterraum geschickt hatte. „Jetzt kenne ich dein Gesicht mein Freund.“ Der Mann sah ihn ängstlich und trotzig an: „Jubal wird dich töten, damit kommst du nicht durch. Wir sind die Falkenmasken.“ Sastra sah ihn ruhig an: „Du lebst nur noch, weil ich es dir gestatte und du schuldest mir ein Leben. Geh zu Jubal.“

Der Mann rannte. Sastra ging zu dem Mann und dem Mädchen, er beruhigte das Mädchen, das offensichtlich mit direkter Gewalt noch nicht konfrontiert worden war. Er versprach dem Mädchen sich darum zu kümmern, das ihrem Onkel nichts passiert.

Dann verließ er den Laden und hatte es eilig, die Falkenmasken würden ihn töten wenn er keine Verbündeten hatte. Zunächst ging er zu Karliah und ließ sie wissen das die Falkenmasken keinen Respekt vor den Mord-Magiern hätten und ihn mit dem Tode bedroht hätten, zudem gab er unumwunden zu 5 Falkenmasken getötet zu haben und den letzten Überlebenden zu Jubal geschickt zu haben.

Danach suchte er Gallus auf, Gallus wusste immer wer mit wem im Clinch lag und Gallus wusste ganz sicher wer gerade kein Freund der Falkenmasken war. Gallus konnte ihm mitteilen das man sich über Jubal sagte, dass er aus dem Süden stammte und in einem kleinen Kalifat in Ishbar zum Tode verurteilt wurde, jedoch die Chance erhielt als Gladiator sich die Freiheit zu erkämpfen. Jubal sollte der einzige Mann sein, der dies jemals geschafft hat und nach 50 Kämpfen auf Leben und Tod war Jubal frei.

Als er in Caldoranth ankam, sammelte er die skrupellosesten und berüchtigsten Männer und die härtesten Kämpfer der Straße um sich und gründete die Falkenmasken. Seine Unterführer wurden Mor-am und seine Schwester Moria, beide für ihre legendäre und krankhafte Grausamkeit berühmt. Beide dafür in Caldoranth dafür bekannt das sie Grausamkeiten genossen und das sie ein krankhaftes Vergnügen daran fanden andere zu quälen.

Mor-am und Moria waren käufliche Mörder und sie töteten ihre Opfer langsam und feierten Orgien welche nur aus Grausamkeiten bestanden, zudem waren sie Gefährte und Gefährtin obwohl sie Geschwister waren. Normalerweise hielten sich die Diebe, Mörder, Einbrecher, Totschläger und Galgenstricke von den Geschwistern fern, doch Jubal schaffte es sie auf seine Seite zu bringen und das einzige menschliche Wesen zu sein das die Beiden unter Kontrolle halten konnte. 4 Jahre später kontrollierten die Falkenmasken mehrere kleinere Viertel.

3 Tage später wurde Sastra eine Einladung von Jubal überbracht. Abends ging er in die Taverne „Stollentod“. Die Taverne lag in den unterirdischen Gängen Caldoranths und war als Treffpunkt der Falkenmasken bekannt.

Ein paar Absicherungen, ein mieses Gefühl und Sastra kam in der Taverne an, im Schankraum lungerten an die 30 Falkenmasken herum. Prima dachte sich Sastra und das ist nur die Spitze des Abschaums, seine besten Männer. Als Sastra hereinkam wurde er beäugt, aus dem Hinterraum kam ein dunkelhäutiger Mann Anfang 40, stiernackig, muskulös, brutales Gesicht, kalte und gnadenlose Augen und mustere ihn. Narben auf dem Gesicht und den Armen. „Du hast also 5 meiner Männer getötet. Und jetzt kommst du hierher und willst reden. Warum sollte ich dich leben lassen?“
Sastras Miene war ausdruckslos: „Wenn du nicht reden willst, kann ich gehen und wir tragen es aus. Aber ich bin zum Reden hier, ich will meinen Standpunkt klarmachen. Und wenn der Abend vorüber ist, werde ich auch Nummer Sechs getötet haben, denn ich brauche ihn als Boten nicht mehr, wir zwei werden uns einig geworden sein und unserer Wege gehen.“
Jetzt war es so leise, das man eine Stecknadel hätte fallen hören können. Jubal, der muskulöse Riese lachte schallend: „Du gefällst mir, aber die Falkenmasken sind meine Familie. Warum solltest du damit durchkommen?“ Sastra überlegte blitzschnell: „Ich bin ein Mord-Magier, deine Leute haben keinen Respekt gezeigt, sie haben mich mit dem Tode bedroht, wärt ihr damit durchgekommen, hätte niemand mehr vor einem Mord-Magier Respekt gehabt. So, wie du um Respekt für die Falkenmasken kämpfst tue ich es für die Mord-Magier. Ich bin aus Respekt vor dir, deinem Ruf und dem Ruf der Falkenmasken hier, aber wer keinen Respekt zeigt kann keinen Respekt erwarten. Warum haben deine Leute mich nicht gefragt? Und was Familie angeht, kann ich dich verstehen, aber ich gehe zu meiner Braut und sehe wie deine Leute sie vergewaltigen wollen und ihren einzigen Verwandten bedrohen. Was soll ich da tun?“ Die Lüge kam ihm aalglatt über die Lippen. „Wenn du mich tötest, werden die Mord-Magier die Falkenmasken jagen, denn so viel Respektlosigkeit können sie sich nicht gefallen lassen. Und wenn du meine Familie weiter bedrohst, werden wir es austragen müssen.“

Jubal sah ihn lange an und seine Miene verfinsterte sich: „Du kannst gehen, Mord-Magier. Ich gebe dir mein Wort, deine Familie ist sakrosankt. Du hast das Wort von Jubal. Doch diesen Tag und dieses Gespräch werde ich nicht vergessen. Die Falkenmasken zahlen immer alles doppelt zurück. Eines Tages, Mord-Magier werden du und ich uns wieder gegenüberstehen und dann wird Jubal lächeln. Meide unsere Viertel und kommst du uns jemals wieder in die Quere werde ich deine hübsche Braut und ihren Onkel Mor-am und Moria überlassen. Du wirst heute keinen meiner Männer mehr töten und du darfst gehen, weil Jubal Respekt vor den Mord-Magiern hat, aber eines Tages sehen wir uns wieder Mord-Magier, in einem Jahr, vielleicht auch in zwei oder drei. Wir kennen dein Gesicht, Mord-Magier und beim nächsten Mal werden 150 Falkenmasken dich jagen und Mor-am, Moria und ich werden die Jagd persönlich anführen. Komm uns nie wieder in die Quere und sprich die Gebete zu dem Einen für den Tag an dem wir uns wiedersehen.“

Sastra nickte ihm nur zu und verschwand. Na toll, dachte er sich, wieder ein paar neue Freunde gewonnen. Dann ging er zu Dareios und Daria und berichtete ihnen von der kleinen Lüge, die er gegenüber Jubal hatte benutzen müssen. In der nächsten Zeit besuchte er den Laden öfter und schätzte den alten Mann und seine kleine Nichte durchaus.
Aber tief in seinem Inneren wusste er dass er Jubal wiedersehen würde und die Falkenmasken ihn niemals vergessen würden…

Eines nachts als Sastra unterwegs war begegnete ihm diese Frau in einer dunklen Straße, das Gesicht unter einer schwarzen Seidenmaske verborgen, sie erklärte ihm das sie Ischade, die Zauberdiebin sein und jemand sie beauftragt hätte sein Zauberbuch und seine Zauber aus seinem Gedächtnis so wie alle seine Artefakte zu stehlen. Sastra hörte sich das interessiert an und fragte sie warum er ihr glauben und vertrauen sollte. Als sie ihn unter die Seidenmaske blicken ließ war er verblüfft, die kleine unschuldige Daria war Ischade, die Zauberdiebin, von der ganz Caldoranth sprach. Als sie es schaffte einen Spruch aus seinem Gedächtnis zu stehlen, glaubte er ihr . Und als sie ihm erklärte, dass sie die Grenze des Tötens noch niemals überschritten habe und dies auch nicht wollte, nickte er ihr zu und meinte nur gib mir den Namen.

Der Name überraschte Sastra, ein Mann aus Caldoranth, der ein Mitglied einer Kaufmannsfamilie war, mit der er noch niemals etwas zu tun hatte. Bald fand er jedoch heraus, das Wirko Falun ihn für den Mord an seinem Bruder verantwortlich machte, den er nicht begangen hatte und den Mord-Magier so strafen wollte. Sastra bedauerte es diesen kreativen Mann einem Unfall zum Opfer fallen lassen zu müssen, was ihn jedoch wirklich ärgerte war, dass er bis heute nicht herausgefunden hat, wer ihm diesen Mord in die Schuhe geschoben hat…

Seit jener Zeit hält Sastra sich aus den Vierteln der Falkenmasken fern, die Scharade mit seiner Braut spielt er für die Falkenmasken weiter, ein paar Freunde von Gallus passen auf den Laden auf und Ischade und Sastra haben ein Abkommen: Sie bestiehlt ihn nicht, wenn er etwas magisches gestohlen haben möchte, wendet er sich an sie und wenn es etwas gibt was sie und ihren Onkel bedroht, wendet sie sich an Sastra, denn die Grenze hat sie immer noch nicht überschritten…

Sastra ist fasziniert davon, dass er tagsüber die schüchterne Daria hat, Gehilfin im Kontor und mit farblosen Dingen wie Zahlen, Buchstaben und Geschäften beschäftigt und nachts die Zauberdiebin Ischade, welche jede Herausforderung annimmt…

Was jedoch die Falkenmasken angeht, ist ihr unaufhaltsamer Aufstieg in der Unterwelt Caldoranths weiter vorangegangen: Sie sind immer zu sechst unterwegs, wenn sie in Häuser einbrechen haben sie keine Skrupel die Einwohner zu töten, sie töten eine Stadtwache und versuchen erst gar nicht sie zu bestechen, Jubal zahlt seinen Leuten Sonderprämien für jeden toten Hüter, kleinere Banden werden ausgelöscht und die Falkenmasken schrecken auch nicht davor zurück Bettler und Mitglieder der Diebesgilde zu töten. Jeder hasst sie, doch die Angst vor ihnen ist groß und bisher hat die Unterwelt Caldoranths es noch nicht gewagt sich zusammenzuschließen um sie auszurotten. Jubals Armee besteht aus über 150 Männern, der schlimmste Abschaum der Stadt: Mörder, Galgenstricke, Totschläger, Erpresser und in den Vierteln der Falkenmasken muss für jedes Geschäft bezahlt werden. Von den Mord-Magiern haben sich die Falkenmasken bis jetzt ferngehalten, doch seine Niederlage hat Jubal nicht vergessen. In den Bordellen der Falkenmasken in ihren Vierteln müssen auch Kinder arbeiten und Jubal schreckt auch nicht davor zurück die Huren mit Rauschkraut süchtig und gefügig zu machen. Sie sind eine Plage, doch Sastra ist Realist genug zu wissen, dass man eine Plage nicht alleine beseitigen kann…

Bio:

Daria Taldane

Die Legenden der Wächter Aswidat Aswidat